Neue Bücher / New Books 2007
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Hier stellen wir Neuerscheinungen vor, die im laufenden Jahr im Jazzinstitut eingetroffen sind. Wir erhalten regelmäßig Buchveröffentlichungen von Autoren und Verlagen und werden in Zukunft alle bei uns eingehenden Veröffentlichungen hier kurz vorstellen. Wenn Sie Ihr Buch auf dieser Seite vorgestellt sehen möchten, senden Sie bitte ein Exemplar an die untenstehende Adresse.
This page lists new books received by the Jazzinstitut. We regularly receive new books and publications from authors and publishers which we will introduce on this page.If you want your book listed here, please send one copy to the address below.
Jazzinstitut
Darmstadt, Bessunger Strasse 88d, D-64285 Darmstadt, Germany, e-mail:
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Inhalt / Content:
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Jazz in München von den 20er bis zu den 80er Jahren
von Hermann Wilhelm & Gisela Kurz
München 2007 (Verlag der Lentner'schen Buchhandlung)
159 Seiten, 1 CD, 29,90 Euro
ISBN: 978-3-981-14984-5
Der Jazz war immer eine Großstadtmusik, auch wenn einige der innovativen Anregungen durchaus auch aus der Region kamen. Aus München kamen vielleicht weniger die Neutöner, die anfangs eher in Frankfurt, dann in Wuppertal oder Berlin heimisch waren, aber die Szene war immer lebendig, traditionsverbunden und Teil einer Unterhaltungsszene, die es im Jazz nun mal immer brauchte, um die neuesten Entwicklungen zu präsentieren. Herman Wilhelm und Gisela Kurz haben versucht in ihrem Buch der Geschichte des Münchner Jazz von den Anfangstagen bis in die 1980er Jahre gerecht zu werden. Bei ihren Recherchen entdeckten sie seltene Fotos und unterhielten sich mit Zeitzeugen aus allen Jahrzehnten. Es geht los mit Peter Kreuder, den sie mit einer Milieuschilderung der Jazzszene in den 1920er Jahren zitieren. Das erste amerikanische Ensemble sei die Lud Gluskin band gewesen, die 1928 im Luitpoltkino auftrat. Als den Autoren 2004 eine Ausstellung zum Jazz in München im Haidhausen-Museum eröffneten, begegnete ihnen dort ein über 90-jähriger Herr, der, wie sich herausstellte, seit den frühen 1930er Jahren als Trompeter auf der Münchner Szene aktiv gewesen war: Rudolf Ritter, der im Gespräch über das Repertoire jener Jahre genauso spricht wie über Einflüsse amerikanischer Vorbilder, aber auch über seine Erinnerungen an die Nachkriegszeit, die ersten Jazzsendungen im Bayerischen Rundfunk und eine Tournee nach Teheran. Die Skandale um Ernst Kreneks "Jazz"-Oper "Jonny spielt auf" und Josephine Bakers Auftritt im Deutschen Theater führen in ein kurzes Kapitel über die die Unterdrückung des Jazz durch die Nazis sowie ein eigenes Kapitel über Charlie and his Orchestra, jenes vom Reichspropagandaministerium entlohnte Spitzenorchester, in dem auch der Schlagzeuger Freddie Brocksieper mitwirkte. Nach Die Nachkriegszeit wird beschrieben und die ersten Begegnungen mit amerikanischen Soldaten und authentischer amerikanischer Musikkultur, Sessions mit amerikanischen Musikern, an denen Brocksieper, Max Greger und andere junge Münchner Musiker ihren "schwarzen" Sound entwickeln konnten, aber auch das Phänomen des Jazz als Jugendkultur der späten 1940er und frühen 1950er Jahre. Auch der AFN erhält ein Kapitel, durch den Musiker wie Fans neueste Scheiben zu hören bekamen sowie die Aktivitäten des Pianisten Joe Kienemann, der ab 1971 die Jazzredaktion des Bayerischen Rundfunks übernahm. Ein extra Kapitel würdigt den Scatsänger Willi Johanns; vor allem aber werden die Spielstätten für Jazz herausgestellt, Brocksiepers "Studio 15" etwa, das legendäre Domicile, das Spectacle, das Allotria, Jenny's Place und natürlich die Unterfahrt. Der Fotograf Josef Werkmeister und der Impresario, Zeitungsverleger und Radiogründer Hans Ruland werden ebenfalls ausführlich gewürdigt. Alles in allem enthält das Buch jede Menge Details und Anekdoten einer reichen Jazzgeschichte und allemal genügend Stoff für weitere Fragen und damit wahrscheinlich eine Reihe weiterer Aufsätze oder Bücher. Zusammen mit ähnlichen Dokumentationen über Köln, Frankfurt, Wuppertal, Dortmund und andere deutsche Städte hilft es beim Nachvollziehen insbesondere der Nachkriegsgeschichte des deutschen Jazz.

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Jazz ohne Ende. 50 Jahre Jazz Club Nienburg
von Horst Friedrichs
Nienburg 2007 (Jazz Club Nienburg)
152 Seiten
IIISBN: 978-3-00-022628-1
Der Jazzclub Nienburg wurde am 2. November 1957 offiziell gegründet, und zu seinem 50sten Geburtstag gönnte er sich eine Chronik. Solche Jazzclub-Memoiren gibt es mittlerweile für etliche Clubs und Städte, und jedes dieser Bücher hat seinen eigenen Charakter – teils kritisch-professionell, teils wohlwollend-familiär, teilweise eine reine Sammlung an Daten und Anekdoten, teilweise der Versuch eines zusammenhängenden Erzählstrangs. Die Geschichte des Jazz-Clubs Nienburg folgt dem letztgenannten Schema. Der Club hat das Glück zu seinen Mitgliedern einen ausgewiesenen Schriftsteller zu zählen, Horst Friedrich, der als Jazzfan und Hobbyposaunist seit 1960 aktives Mitglied des Clubs ist, sein Geld aber mit dem Verfassen von "Spannungsromanen" verdiente, eine hübsche Umschreibung für die Jerry-Cotton-Hefte, die in den 1960er und 1970er Jahren an jedem Kiosk erhältlich waren und auch ihren Weg auf die Filmleinwand fanden. Friedrich also weiß zu erzählen, und er weiß nüchterne Daten mit Leben zu füllen, neben den geschichtlichen Tatsachen auch Atmosphäre zu schildern, die Begeisterung der Fans oder den Umgang mit Bedenken der Anwohner des Vereinslokals. Er erzählt von Konzerten in der Aula der Staatsbauschule und die anschließenden Jam Sessions im Club. Er zeigt Plakate der Zeit und natürlich Fotos der auftretenden Bands, meist Amateurcombos unterschiedlicher Stilrichtungen aus der Region oder aus der Landeshauptstadt Hannover. Der Club organisierte Fahrten zu Konzerten insbesondere amerikanischer Stars in Hannover oder Bremen, manchmal auch nach Hamburg, richtete 1959 aber auch die "Erste Norddeutsche Jazztagung" aus, bei der unter anderem das Gunter Hampel Quartett und die George Maycock Combo spielten. Wie in anderen Clubs auch, gab es Jazz Band Balls. 1966 wurde der erste Jazzkeller des Clubs unter der Nienburger Markthalle abgerissen. Hardy Banzer aber, seit 1960 Vorsitzender des Clubs, plante gerade den Neubau seines eigenen Hauses und plante einfach einen Jazzkeller hinzu. Schon im Dezember 1967 ging es weiter mit dem Konzertleben der Stadt. Neben den Hausbands des Clubs trat hier beispielsweise Monty Sunshine auf. Doch Hausbesitzer Banzer starb 1970, und seine Erben konnten sich mit dem Club nicht über eine Fortführung des Betriebs einigen. Die Mitglieder gingen auf erneute Kellersuche und fanden ein über 350 Jahre altes Gewölbe, das die Stadt dem Club überließ und in dem ab Dezember 1970 Musik erklang. In der Folge gab es Hochs und Tiefs: wunderbare Konzerte, unerwartete Nebenkostennachzahlungen, die zu stemmen waren, 20- und 30-jähriges Jubiläum, den Tod aktiver Mitglieder. 1990 wurde der Kellerraum mit finanzieller Hilfe der Stadt erweitert und erneuert. Nach Friedrichs geschichtlichem Großkapitel folgen persönliche Erinnerungen von Wolfgang Bühmann, Gero Sommerfeld und Peter Lenzner. Eine Bandliste der Internationalen Folk- und Jazztage Nienburg, der Hot Jazz Meetings und anderer Konzertreihen des Clubs gibt einen Überblick über die Programmpolitik. Und ein gesondertes Kapitel widmet sich der Begegnung von Mitgliedern des Jazzclubs im niedersächsischen Nienburg mit Jazzfreunden aus Nienburg an der Saale, mit denen sie kurz nach der Wende ein gemeinsames Jazzfest feierten. Erinnerungen an Konzerte von Fats Domino und Ray Charles beschließen das Buch, das sicher vor allem die Jazzfreunde der niedersächsischen Stadt interessieren wird, daneben aber auch ein wenig zur Dokumentation des Jazzlebens im Nachkriegs-Deutschland beiträgt. (Wolfram Knauer, Januar 2010)

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Jazz als problem. Receptie en acceptatie van de jazz in de wederopbouwperiode van Nederland 1945-1952
von Henk Kleinhout
Hengelo 2007 (Elbertinck)
389 Seiten, 24,95 Euro
ISBN: 978-90-8569-54-2
Henk Kleinhout untersucht in seiner Dissertation die Rezeption und Akzeptanz des Jazz in der Wideraufbauphase der Niederlande, also den Jahren 1945 bis 1952. In einem ersten Kapitel gibt er dabei einen allgemeinen Überblick über die Jazzgeschichte von den Anfängen bis in die späten 1940er Jahre. Ein zweites Kapitel behandelt knapp die Begeisterung für den Jazz in Europa, vor allem aber auch den Umgang der Niederländer mit Jazz zu Zeiten der deutschen Besatzung. Im nächsten Kapitel befasst er sich mit dem Einfluss amerikanischer und europäischer Bands, die direkt bald dem Krieg in Holland auftraten, Don Redman etwa, Claude Luter, Louis Armstrong, Duke Ellington, Al 'Fats' Edwards, Hot Lips Page mit Viola Jefferson sowie Don Gais mit George Johson. Zugleich brach in Holland eine Debatte darüber aus, was nun eigentlich Jazz sei. Hierbei handelte es sich sowohl um eine eher allgemeine ästhetische Debatte über klassische Traditionen, Jazz und was er uns Europäern zu sagen habe, als auch über die Debatte zwischen Modernisten und Traditionalisten, die auch in Frankreich (Stichwort: Charles Delaunay und Hugues Panassie) und den Vereinigten Staaten (Stichwort: modernists vs. moldy figs) stattfand. Ein eigenes Kapitel widmet sich dem Jazzprogramm der holländischen Rundfunkstationen, ein weiteres mit der Plattenproduktion sowie eines mit den Jazzclubs und -vereinen in den Niederlanden. Er beleuchtet die Bedeutung des Jazz für die Jugend jener Jahre, Konflikte zwischen klassicher Musik und Jazz sowie Projekte zwischen Jazz und Bildender Kunst, Jazz und Literatur, Jazz und Film sowie Jazz und Tanz. Im gelingt in vielen Detailschilderungen die Darstellung einer Jazzszene zwischen Aufbruch, Konsolidierung und Abgrenzung, die Darstellung einer Szene, die sich ihre eigenen ästhetischen Wertmaßstäbe aus dem zusammenfügt, was verfügbar ist -- durch Konzerte, Rundfunksendungen, Platten, öffentliche Diskussionen. Und ihm gelingt es damit durchaus die Basis für Erklärungsmodelle auch der späteren Jazzentwicklung in den Niederlanden zu legen. (Wolfram Knauer, Januar 2010)

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Ethel Waters. Stormy Weather
von Stephen Bourne
Lanham/MD 2007
Scarecrow Press
146 Seiten
ISBN: 978-0-8108-5902-9
Ethel Waters was eine Sängerin, die irgendwie zwischen allen stilistischen Stühlen der populären Musik des frühen 20sten Jahrhunderts saß: Jazz, Blues, Ragtime, Musical. Autor Stephen Bourne hat bislang vor allem über die schwarze Präsenz auf Leinwand und Bildschirm veröffentlicht und wurde vor allem durch den Film "Cabin in the Sky" von 1940, in dem die Waters eine Hauptrolle hatte, sowie durch andere, sich immer wieder auf Ethel Waters beziehende Bühnenkünstlerinnen auf die Sängerin aufmerksam, etwa Lena Horne oder Eartha Kitt. Ethel Waters selbst hatte zu Lebzeiten zwei Autobiographien verfasst, ""His Eye Is on the Sparrow" und "To Me It's Wonderful". Bournes Aufgabe also war auch ein wenig, die dort enthaltenen Fakten und Geschichten zu verifizieren, in die Gegenwart der gesellschaftlichen und gesellschaftspolitischen Situation zu übersetzen. Er lässt auch die Homosexualität der Waters nicht aus und widmet einen kurzen Absatz dem Thema, wie die Homophobie der Gesellschaft auch das Leben schwuler und lesbischer Bühnenkünstler beeinflusste. Waters war zugleich eine der herausragenden musikalischen Figuren der Harlem renaissance der 1920er Jahre wie auch einer der ersten schwarzen Bühnenstars, die über Hautfarben hinweg ein großes Publikum zog und in den USA wie in England lerühmt und beliebt war. Da Bourne vor allem Filmkritiker ist, sind seine Kapitel zum Filmschaffen der Sängerin die vielleicht interessanteste. Seine Anmerkungen zur Musik sind dagegen eher spärlich, was insbesodnere deshalb schade ist, weil er in seinem Umschlagtext neugierig darauf macht, wie es ihr denn gelungen sei, Songs wie "Dinah", "Am I Blue", Stormy Weather" oder "Heat Wave" zu Klassikern zu machen und was genau in ihrem Stil Sängerinnen der nächsten Generation beeinflusst hat. "She gave sophistication and class to the blues and American popular song", schreibt Bourne im Covertext, doch im Buch selbst finden sich höchstens Daten, Fakten und Histörchen, keine Erklärungen der musikalischen Meisterschaft, kein Zurückverfolgen des gerollten "rrr"s, kein Bezug des Waterschen Stils zum Broadway-Shouter der Vor-1920er Jahre, kein Vergleich ihres Stils etwa mit dem von Bessie Smith. So interessant also auch ihre Karriere als Bühnen- und Filmkünstlerin war, über die Sängerin Ethel Waters bleibt noch genügend Stoff zu schreiben für Forscher, die sich den Kreuzbeziehungen zwischen Blues, Jazz, Musical und frühem Tonfilm annehmen wollen. (Wolfram Knauer)

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Jazz
Calendiary 2007
von Detlev Schilke
Mit einem Vorwort von Wolf Kampmann
Bad
Oeynhausen 2006 (jazzprezzo)
112 Seiten, fester Einbandband mit Wire-O-Bindung
17,5 x 23,5 cm, ISBN 3-9810250-2-4, 14,80 Euro
In
den 50er und 60er Jahren waren Joachim Ernst Berendts Fotokalender Kult.
Das Jazz Calendiary könnte ähnlich kultig werden, diesmal nicht
als Wand-, sondern als Tischkalender. Das handliche, dank der Spiralbindung
leicht zu blätternde Buch enthält auf der linken Seite Schwarzweiß-Fotos
des Fotografen Detlev Schilke, für jede Woche eines, und auf der
rechten Seite genügend Platz für Termine, Anmerkungen, Notizen.
Dickes Papier haben die Kalendermacher benutzt, angenehm rauh und beschreibbar
und zugleich hochwertig glossy und damit fotogerecht. Es beginnt mit Junior
Cook beim JazzFest Berlin 1990 und endet mit Woody Shaw bei den Leipziger
Jazztagen 1987, und zwischendrin findet sich alles, was Rang und Namen
hat in der Jazzszene zwischen den späten 80er Jahren und heute. Gary
Lucas sitzt mit seiner Gitarre vor einem Wirrwarr an Fußschaltern,
Joelle Léandres Schatten spielt ins Mikrophon, Dietmar Diesner
dreht sein Saxophon um, Peter Kowald lauscht den eigenen Basstönen
(gleich zweimal), Aki Takase entspannt und raucht, ebenso Lester Bowie,
Joe Lovano probiert sein Mundstück aus, Bill Dixon seine Trompeten,
Archie Shepp denkt nach, Tomasz Stanko prüft das Clip-On-Mikro, von
Von Freeman sehen wir nur Instrument und Hosenträger, von Markus
Stockhausen die Trompete, Regina Carter und Carla Kihlstedt geigen, Michel
Portal und Richard Galliano üben sich in zwiefacher Akkordeonistik,
und Wadada Leo Smith spielt Trompete, während er zugleich die Elektronik
bedient, mit einem Fußpedal der Marke "Cry Baby". Genügend
Bilder, um durchs Jahr zu kommen, jeden Tag daran erinnert zu werden,
dass auch die grauen Tage des Jahres durch Jazz lebendig werden können.
Und ich bin mir sicher, dass (was die Buchmacher vielleicht nicht so freut)
im Jahr 2008 etliche der wunderbaren Fotos gerahmt an der einen oder anderen
Wand ihren Platz finden werden. (Wolfram Knauer)
In
the 50s and 60s, Joachim Ernst Berendt's foto calendars were extremely
popular. The Jazz Calendiary could become just as popular, this time
not as a wall but as a desk calendar. The handy sized and easily to
turn over book contains black and white photographs of the photographer
Detlev Schilke on its left side, one for each week, and enough space
on the right side for notes about appointments , thoughts or whatever.
The pages are made of thick paper, nice to write on, yet high quality
and glossy for the pictures. It starts with Junior Cook at the JazzFest
Berlin in 1990 and ends with Woody Shaw at the Leipziger Jazztage 1987,
and in between you'll find many big and not so big names from the jazz
scene of the late 80s up to today. Gary Lucas sits with his guitar in
front of a jumble of cables and pedals, Joelle Léandré's
shadow plays into a microphone, Dietmar Diesner turns his saxophone
around, Peter Kowald listens to his own bass notes (and he does it twice),
Aki Takase relaxes and smokes a cigarette as does Lester Bowie (but
a cigar), Joe Lovano tries out his mouthpiece, Bill Dixon does the same
with his trumpets, Archie Shepp thinks, Tomasz Stanko tests his clip-on
microphone, of Von Freeman we just see his instrument and his suspenders,
of Markus Stockhausen just his trumpet, Regina Carter and Carla Kihlstedt
play the violin, Michel Portal and Richard Galliano the accordion, and
Wadada Leo Smith plays trumpet while at the same time controlling the
electronics using a foot pedal named "Cry Baby". Enough photos
to get through the year, and to remember that even the gray days can
be beautiful with jazz. And I am sure that in the year 2008 some of
these excellent photos can be found in frames on many walls. (Wolfram
Knauer)
Zu
beziehen über den Buchhandel oder über www.jazzprezzo.de

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